Prophylaxe: Vorsorge gegen Karies und Parodontitis

In der Zahnmedizin ist mit Prophylaxe die Vorsorge gegen Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches gemeint. Die häufigsten sind Karies und Parodontitis (umgangssprachlich: Parodontose).
Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) entsteht, wenn sich Bakterien in den Zahnfleischtaschen stark vermehren und das Zahnfleisch und Zahnbett schädigen. Oft beginnt sie unbemerkt.

Warum Parodontitis so gefährlich ist
Unbehandelt führt Parodontitis zum Abbau des Kieferknochens und schließlich zum Verlust einzelner oder mehrerer Zähne. Da eine Zahnbettentzündung nicht auf die Mundhöhle beschränkt bleibt, birgt die Parodontitis gesundheitliche Risiken wie Gefäßkrankheiten, Thrombose und Herzinfarkt.

Optimale Mundhygiene verhindert Karies und Parodontitis
Eine gut durchgeführte Prophylaxe kann Karies und Parodontitis weitgehend verhindern. Wichtig für die lange Lebensdauer von Zähnen und Zahnfleisch ist eine optimale Mundhygiene. Wie Sie das erreichen können, erklärt Ihnen unsere speziell ausgebildete Prophylaxebehandlerin. Sie übt mit Ihnen die Handhabung von Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten (Interdentalbürsten) und sagt Ihnen, ob und wann eine professionelle Zahnreinigung notwendig ist.

Doch selbst bei bester Zahnhygiene zu Hause können sich im Lauf der Zeit Zahnbeläge bilden, die Karies und Parodontitis verursachen. Zum Beispiel in Nischen, die schwer zugänglich sind. Daher empfehlen wir zweimal pro Jahr eine Professionelle Zahnreinigung.